Kindergeld und Umgangsrecht


Kindergeld und Umgangsrecht: Wie werden die Kosten für den Kindesunterhalt geteilt?

In Deutschland wird jede zweite Ehe geschieden. Die Scheidungsraten lagen in den vergangenen Jahren bei circa 43,6 Prozent. Kommt es zur Scheidung, müssen sich Ehepaare mit Kindern mit dem Umgangsrecht auseinandersetzen. Dabei wird zwischen klassischem Modell, Wechselmodell und Nestmodell unterschieden. Für den Elternteil, bei dem das Kind lebt, entstehen nach einer Trennung oft Mehrkosten. Abhängig von der Rechtslage können Unterhaltsvorschüsse bewilligt werden.

Gemeinsames Sorgerecht oder unterschiedliche Verpflichtungen?

Das Umgangsrecht ist in erster Linie ein Recht des Kindes. Bei räumlicher Trennung der Eltern besitzt das Kind das Recht, den entfernt lebenden Elternteil regelmäßig zu sehen. Nach der Trennung eines Ehepaars mit gemeinsamem Sorgerecht obliegt das Aufenthaltsbestimmungsrecht beiden Elternteilen. Der Elternteil, in dessen Haushalt das Kind lebt, ist verpflichtet, den Umgang mit dem anderen Elternteil zu gewährleisten. Entscheidungen müssen unter Berücksichtigung des Kindeswohls getroffen werden. Wenn das Umgangsrecht durch einen Elternteil beeinträchtigt oder behindert wird, kann der andere Elternteil das Recht auf Umgang mit dem gemeinsamen Kind einklagen. Bei Nichtbeachtung gerichtlich festgelegter Umgangsvereinbarungen drohen Ordnungsstrafen. Geschiedene Eltern sind häufig gezwungen, ihr Kind zur Betreuung einem Kindergarten oder einer Kindertagesstätte anzuvertrauen, um

mit einem Vollzeitjob für den Lebensunterhalt zu sorgen. Während die Bildung in Schulen aufgrund der Schulpflicht staatlich finanziert wird, müssen die Eltern für die Betreuung von Kleinkindern und Kindern im Kindergartenalter einen Teil der Kosten übernehmen. Die Kosten für die Kinderbetreuung setzen sich meist aus einem Beitrag zur Verpflegung und den reinen Betreuungskosten zusammen. Darüber hinaus müssen Mehrkosten für die Grundausstattung des Kindes einkalkuliert werden. Der Kauf angemessener Kleidung für die KiTa wie Regenjacke, Schneeanzug, Matschhose, Mützen und Gummistiefel kann das eigene Budget zusätzlich belasten. Auch Trinkflasche, Brotbox und Kinder-Rucksack müssen für den Besuch des Kindergartens angeschafft werden. Auf dem Familienblog der Bloggerin Hanna berichtet die Mama, Schwangere und Ehefrau über ihre Erfahrungen bei der Kindererziehung und Kinderbetreuung und gibt Lesern und Leserinnen wertvolle Tipps. Wenn Zahlungen des Kindesunterhalts nicht geleistet werden, kann der erziehungsberechtigte Elternteil einen Unterhaltsvorschuss beantragen. Dieser Vorschuss, bei dem es sich um eine soziale Leistung handelt, wird beim Jugendamt beantragt.

Finanzielle Engpässe durch Erziehungskosten und Unterhaltsforderungen

Meist ist der Vater der umgangspflichtige Elternteil, für den die Unterhaltszahlungen abhängig vom Einkommen zu finanziellen Engpässen führen. Zu einer finanziellen Notlage kommt es vor allem dann, wenn rückwirkend Unterhalt bezahlt werden muss oder darüber hinaus noch weitere Verpflichtungen bestehen. Laut Statistischem Bundesamt wird bei einem Kind von Geburt bis zur Volljährigkeit mit Kosten von rund 121.000 Euro gerechnet, Ausgaben für Ernährung, Pflege, Kleidung und Bildungsausgaben inklusive. Tipps rund um die Vaterschaft und den Umgang mit Kindern gibt es auf dieser Webseite, die speziell den Vätern gewidmet ist. Ein Kredit kann in schwierigen Situationen kurzfristig Erleichterung schaffen. Meist wird nur ein Betrag für einen bestimmten Zweck benötigt, sodass keine große Summe erforderlich ist. In diesem Fall ist ein Kleinkredit die richtige Lösung, da die beantragte Kreditsumme kurzfristig zur Verfügung steht. Ein 500-Euro-Kleinkredit wird bereits nach 30 Tagen wieder abgelöst. Langfristige Verpflichtungen entstehen dadurch nicht.