Welche Informationen braucht die Familienkasse?

Durch den Bezug von Kindergeld ist der Bezugsberechtigte verpflichtet, sämtliche Veränderungen, die sein Verhältnis oder das des Kindes betreffen, der Familienkasse zu melden. Eine Meldung muss z.B. erfolgen, wenn der Bezieher von Kindergeld eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst für mehr als sechs Monate aufnimmt, der Bezieher bzw. der Ehegatte bei seinem öffentlichen-rechtlichen Arbeitgeber oder Dienstherrn Kindergeld beantragt oder wenn der Bezieher oder der Ehegatte eine Beschäftigung im Ausland aufnimmt. Des Weiteren muss die Familiekasse informiert werden, wenn der Bezieher von Kindergeld oder der Ehegatte von einem deutschen Arbeitgeber zur Beschäftigung ins Ausland geschickt wird, der Bezieher oder der Ehegatte sowie eines der Kinder ins Ausland zieht oder wenn eine andere kindbezogene Leistung gezahlt wird, beispielsweise eine ausländische Familienbeihilfe. Auch wenn der Bezieher des Kindergeld sich von seinem Ehegatte auf Dauer trennen oder geschieden wird, muss die Familienkasse davon in Kenntnis gesetzt werden. Des Weiteren muss die Familienkasse informiert werden, wenn der Bezieher von Kindergeld oder ein Kind den bisherigen Haushalt verlasst. Wenn ein Kind stirbt oder als vermisst gemeldet werden musste, muss die Familiekasse umgehend davon erfahren, ebenso wenn sich die Zahl der Kinder aus sonstigen Gründen vermindert. Grundsätzlich sollte der Familiekasse auch eine Mitteilung gemacht werden, wenn sich die Anschrift oder die Bankverbindung ändert.

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.

-Albert Einstein-